Im Vergleich zu der vorderen Kreuzbandverletzung stellt die Ruptur des hinteren Kreuzbandes (HKB) die seltenere Erkrankung dar. Dem HKB wird in der Literatur ein hohes Heilungspotenzial zugeschrieben, daher wird neben der operativen Therapie auch der konservativen Therapie ein Stellenwert eingeräumt. Die hintere Kreuzbandruptur ist häufig mit Begleitverletzungen assoziiert. Unter anderem sind in bis zu 70% der Fälle Verletzungen der posterolateralen Ecke begleitend vorhanden. Die Detektion der Begleitverletzungen hat maßgeblichen Einfluss auf das Outcome, da in diesen Fällen die isolierte operative HKB-Stabilisierung nicht zu zufriedenstellenden Ergebnissen führt.
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